Nachrichten: Brüssel, November 2011
Das Recovinyl-Projekt, das all diese Jahr und viele Höhen und Tiefen überlebt hat, ist nun an das Ende des Jahres 2011 gelangt. Zu Ihrer Erinnerung: Ursprünglich sollte das Recovinyl-Projekt (eine freiwillige Initiative von Vinyl 2010) mit Ende 2010 abgeschlossen sein. Danach waren wir wirklich erfreut, ankündigen zu können, dass wir unsere Aktivitäten bis 2011 fortsetzen würden. Und da stehen wir jetzt.
2009 registrierten wir 186kt wiederverwertete PVC-Abfälle, 2010 waren es 255kt und für dieses Jahr rechnen wir mit einem durchaus vergleichbaren Volumen. Unseren weiterführenden Berechnungen zufolge erwarten wir, per Ende 2011 das Niveau von 255.000t wiederverwerten PVC-Abfällen zu erreichen. Das 1. Quartal dieses Jahres lief gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010 wirklich gut (65kt versus 57kt). Im 2. Quartal verzeichneten wir einen leichten Abschwung des eingehenden Volumens, dieser Zeitraum scheint jedoch, das registrierte Volumen (71kt) betreffend, besser zu liegen als das gleiche Quartal 2010 (68kt). Das 3. Quartal 2011 ist noch nicht abgeschlossen; wir rechnen aber mit einem ähnlichen Volumen wie 2010.
Incentives für Sammeln und Recycling
Recovinyl bietet finanzielle Anreize (Incentives), um das Sammeln von PVC-Abfällen aus dem Bau- und Abbruchgewerbe zu fördern.
Das Ziel dabei ist, eine ständige Versorgung mit Nachkonstruktions-PVC-Abfällen für das Recycling in Europa zu gewährleisten.
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Nachrichten: Brüssel, Oktober 2011
Liebe Wiederverwerter!
Seit die REACH-Bestimmungen in Kraft sind, kann man immer mehr Kontrollen auf diesem Gebiet feststellen. Die nationalen Behörden führen nunmehr Kontrollen bezüglich der korrekten Anwendung von REACH in unterschiedlichen Branchen durch. Besonders in letzter Zeit hören wir von einer steigenden Zahl von Kontrollen, die bei zu unserem Netzwerk gehörenden Unternehmen (bislang vorwiegend in der Kunststoffverarbeitung) stattfinden.
Wir glauben daher, dass als Nächstes die Wiederverwerter an der Reihe sein werden. Das wäre ja ein natürlicher Schritt, insbesondere für diejenigen, die Endprodukte herstellen, welche problematische Substanzen enthalten (z.B. Wiederverwerter von hauptsächlich PVC). Diese Gruppe von Wiederverwertern sollte über das SDS (Safety Data Sheet [Sicherheitsdatenblatt]) verfügen, das für die REACH-Kriterien vorgesehen ist; es wird vom SDS-R Tool bereitgestellt (erhältlich unter http://www.reachclub.eu).
Um das Problembewusstsein unter den Wiederverwertern zu schärfen und ihnen bei der Erfüllung der Anforderungen für den (REACH-konformen) Verkauf von Recyclingprodukten zu helfen, möchten wir daher gemeinsame REACH-Workshops organisieren. Separate Veranstaltungen könnten in den größten Ländern (Großbritannien, Deutschland, Niederlande, Frankreich und Italien) in der jeweiligen Landessprache abgehalten werden.
Sie erhalten demnächst detaillierte Informationen über den geplanten REACH-Workshop.
Wir freuen uns auf Ihr Interesse und auf zahlreiche Teilnahme.
Mit freundlichen Grüßen
Das Recovinyl-Management



